BarCamp Nürnberg – das Dritte

Mittwoch, 29. Februar 2012

Bereits zum 3. mal fand am vergangenen Wochenende das BarCamp Nürnberg statt.

Warm-Up am Freitag

Los hing es am Freitag Abend mit einigen Sessions und einem Pecha Kucha Spezial.

Tag 1

Am Samstag startete dann das BarCamp in gewohnter Weise mit einer Vorstellungsrunde. Bei ~250 Teilnehmern heißt das, Namen nennen und 2-3 Tags, die einen beischreiben. Direkt im Anschluss folgte dann die Sessionplanung. Dabei ist positiv zu bemerken, dass der Sessionplan, sowohl am Samstag als auch am Sonntag komplett gefüllt war!

Aber nun zu den Sessions, die ich besucht habe:

1. Session: Usability
Die @BarCampMutti erklärte, was alles zu einem Grobkonzept gehört (bspw. grobe Anforderungen, Zielgruppenanalyse, mit dem Kunden Funktionen festlegen, …). Daraus entwickelte sich dann eine spannende Diskussion über den Begriff „Barrierefreiheit“.

2. Session: Richtig futtern
Aus einem Ganz anderen Themenbereich war diese Session. Thomas „Balu“ Walter gab einen Einblick, wie man sich richtig ernähren kann. Als Buchempfehlung gab er uns die Bücher von Patric Heizmann mit auf den Weg.

3. Session: OpenPM
Nach dem sehr leckeren Mittagessen ging es dann mit einer Session zu OpenPM weiter. Roland hat die Idee, welche hinter OpenPM steht, vorgestellt. Deshalb an dieser Stelle das Zitat von der openPM-Seite:

Mission Statement

Open-PM (#openpm) ist eine offene, frei zugängliche, unabhängige und nicht kommerzielle Plattform für Projektmanagement und alle, die an Projekten arbeiten. Aus der Praxis für die Praxis werden qualitativ hochwertige, interdisziplinäre, vielfältige und unter einer freien Lizenz nutzbare Tools und Prozesse als zentral verfügbares Know-How gesammelt, bereitgestellt und gemeinsam weiter entwickelt.

4. Session: Präsentieren mit Drehbuch und Storyboard
Anhand von Hillary Clintons Präsentation zur Präsidentschaftskandidatur zeigte Alexandra Graßler (@wissensagentur), worauf man bspw. bei der Wahl von Fotos achten soll oder welche Wirkung Farben haben. Danach ging sie noch auf das Thema „Präsentationen sollen Geschichten erzählen“ ein und belegt diese These gleich in Form einer Beispielpräsentation.

5. Session: Mnemotechniken
Leider hatte ich den 1. Teil dieser Session von Andreas Lohrum (@alomuc) verpasst. Im 2. Teil zeigte er, wie man sich die Arbeitslosenzahlen der deutschen Bundesländer merken kann oder wie man mit der Doomsdaymethode die Wochentage bestimmt.

Nachtsessions
Danach standen dann noch die Nachtsessions an. Super gut gefallen hat mir das Bauen eines Zahnbürstenroboters. In 1h galt es einen Roboter, der auf Zahnbürsten fährt, zu bauen. Dieser wurde in den Kageorien „Schnelligkeit“, „Aussehen“ und „Kreativität“ beurteilt. Unser Bumble-Bee-Bot hat’s leider in allen Kategorie „nur“ auf den 2. Platz geschafft. Dennoch hat die Session vom Fablab viel Spaß gemacht!

Im Anschluss daran wurde die Lounge in Sounds von MoPot und Lichteffekte von den VJs (herrschoder.de und lynxdeluxe.de) gehüllt.
Das Video beschreibt’s wohl am besten:

Abschließend gab’s noch eine Runde Power-Point Karaoke!

Tag 2

Am Sonntag stand erneut ein voller Sessionplan auf dem Programm. Diese reichten wieder von Technik-Themen über Diskussionsrunden zu Zunftsthemen bis hin zu Selbstverteigungs-Übungen. Die Auswahl und Qualität der Sessions war top!

Im Detail hatte ich mich für folgende entschieden:

1. Session: PM-Tools
Diese Session gab einen Einblick, wie man sich aus den verschiedenen PM-Methoden das beste herauspicken kann und dann individuell für sein Projekt zusammensetzen. Einen ganz interessanten Punkt finde ich, das Kick-Off mal außerhalb der Büroräume zu machen und bspw. einen Tag ins Kloster fahren, um dort die Visionen gemeinsam zu formulieren.

2. Session: Come to the Dark Side – Gewinnspiele – Dirty Tricks on Facebook
Wie erkennt man ein illegales Gewinnspiel auf Facebook? Romy (@snoopsmaus) ging dieser Frage auf den Grund und zeigte anschaulich, worauf man achten soll: Gewinnspiel muss als Anwendung ablaufen, automatische Teilnahme durch „gefällt mir“ nicht zulässig, .. um nur einige zu nennen. Alle weiteren stehen in den Promotion Guidelines von Facebook oder etwas kürzer auf socialmediatoday.

3. Session: Der wehrhafte Codemonkey
Für etwas Abwechslung und vorallem Bewegung sorgte die Session „Der wehrhafte Codemonkey“ von @BenFlavour. Er zeigte uns ein paar Selbstverteidigungs-Tricks und „lokalisierte“ die Stellen, welche (besonders 😉 ) schmerzen.

4. Session: Bin ich der Depp ohne App?
Dieser Frage ging Dominik Schön auf den Grund. Inhaltlich ging es darum, was soll in eine App, um dem Benutzer einen Mehrwert zu geben und was sollte eher auf einer Webseite untergebracht sein.

5. Session: Immosucks – Warum Immo-Websites nix taugen
Zum Schluss des BarCamps Nürnberg 2012 hat Michael (@musevg) nochmal seinem Frust über Immobilien-Webseiten freien Lauf gelassen und Verbesserungsvorschläge/Wünsche für eine benutzerfreundlichere Immobiliensuche geäußert.

Fazit
Super! Das Nürnberger BarCamp war wieder top! Hat die beiden letzten Jahre noch einmal übertroffen, was die Sessions, TeilnehmerInnen und Orga angeht. Vielen Dank dafür! Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr…

Fotos:
#bcnue4
Auf Twitter gepostete Bilder

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