Blog - insertEFFECT - mobile specialists - Mobile Web & App - insertEFFECT - mobile specialists - Mobile Web & App https://www.inserteffect.com Sat, 29 Aug 2015 13:49:00 +0200 Joomla! - Open Source Content Management de-de Smartwatches - Was taugen sie? Eine gefühlte Wahrheit https://www.inserteffect.com/blog/smartwatches-was-taugen-sie-eine-gefuehlte-wahrheit https://www.inserteffect.com/blog/smartwatches-was-taugen-sie-eine-gefuehlte-wahrheit

Die kleinen Teile, futuristisch am Handgelenk zu tragen, sind ja zur Zeit in aller Munde. Grund genug, sich als Designer und potenzieller Träger zu fragen: Was habe ich davon und welche Anwendungsfälle machen Sinn? Daher habe ich einfach mal getestet - am Beispiel der Android LG G Watch (http://www.lg.com/de/wearables/lg-G-Watch).

Zunächst einmal zur Hardware: Die “Uhren” sind ausgestattet mit allerlei Sensoren, die darauf warten, gewinnbringend eingesetzt zu werden. Die Ausstattung ist allerdings unterschiedlich. Manch einer, der seine Smartwatch zum Sport-Supervisor machen will, wird auf den Pulsmesser bauen. Einem anderen genügt es vielleicht, dass man mittels Spracherkennung schnell mal eine WhatsApp-Message beantworten kann. Das Mikrophon empfängt solche Spracheingaben. Gyroskop und Beschleunigungssensor dienen zur Positions- und Richtungsbestimmung. Durch Handauflegen auf den Lichtsensor bringt man die Smartwatch zur Ruhe.

Die Herausforderung beim Konzepten für die Smartwatch liegt im Finden passender Anwendungsfälle. Insbesondere, da sie technisch gesehen lediglich der verlängerte Arm des Smartphones ist. Sie ist kein Standalone-Device, sondern zeigt nur Inhalte an, die sie von den verbundenen Smartphone-Apps erhält. Ist das Handy nicht in Bluetooth-Reichweite, dann funktioniert auch ein Großteil der Features der schlauen Uhr nicht.
Macht es nun Sinn, Inhalte auf der Smartwatch verfügbar zu machen, die danach eine Interaktion auf dem Smartphone erfordern? Vielleicht. Es kommt darauf an. Wenn es aber cool sein soll, darf die Transformation des Digitalen nicht um der Transformation Willen geschehen.

Das Interface ist einfach zu bedienen. Auch, weil Google strenge Guidelines veröffentlicht hat. Es werden nur Inhalte angezeigt, die in der Situation für den User Sinn machen, d.h.

  • Inhalte werden kontextsensitiv, abhängig von Ort, Zeit und Aktivität angezeigt oder von verknüpften Apps auf die Uhr gesendet (Bridged Notifications). Diese können bei Bedarf aber auch blockiert werden.

  • Die Inhalte werden in Form von Cards angezeigt und enthalten schnell erfassbare, reduzierte Informationen, die als Preview dienen.

  • Sie erscheinen im Context Stream, einer vertikalen Liste, die man durchwischen kann. Wird eine Card nicht benötigt, kann sie nach rechts weggewischt werden. Nach links wischen öffnet die einzelne Card, deren Details und verbundene Interaktionsmöglichkeiten.

Navigation auf dem Wear Device; Quelle: https://developer.android.com/design/wear/index.html. Hier finden sich auch alle Design Guidelines zum Nachlesen.

Die gesamte Navigation bewegt sich also entlang einer vertikalen Hauptachse und einer horizontalen Detailansicht. Easy.

Wichtig zu verstehen ist, dass die auf der Smartwatch dargestellten Inhalte vorrangig auf “Information” und gegebenenfalls “Reaktion” und nicht auf “Aktion” ausgelegt sind. Das lässt sich am besten an den gängigsten mitgelieferten Anwendungen illustrieren. “Ab Werk”, verbunden mit den Google Services und der Android Wear App kommen E-Mail, SMS, Anrufe, Notizen, Kompass, Kalender, Stoppuhr/Timer, Navigation, Musikplayer und der Schrittzähler Fit auf die Uhr.
Die von ihnen ausgehenden Notifications erhält der Nutzer, auf Wunsch mit Vibration, auf die Uhr und muss so nicht das Handy aus der Tasche kramen, um zu wissen, was sich Neues, z.B. im Terminkalender, getan hat. Ein Blick auf die Uhr ist im Alltag weniger störend - gerade wenn man sich in Gesellschaft befindet.

Bei der Beantwortung einer SMS oder der Eingabe eines Navigationsbefehls müssen aber auch immer die Kontextbedingungen stimmen: Der User darf sich nicht in zu lauter Umgebung befinden, bei sensiblem Inhalt muss er unter Ausschluß von neugierigen Mithörern agieren und die Spracherkennung muss auch tatsächlich funktionieren (Was insbesondere bei Eigennamen oft nicht der Fall ist.) Auch die Anrufannahme ist eine gute Idee, allerdings nur, wenn man gerade ein Headset aufhat, denn zumindest die LG G hat keinen Lautsprecher. Diese Einschränkungen und die Tatsache, dass viele Dienste aktiv auch gar nicht abrufbar sind (WhatsApp zum Beispiel) machen das Device zu einem oft nur passiv genutztem Gadget.
Anwendungen wie der Musikplayer, der nicht notwendigerweise mit Sprachsteuerung bedient werden muss, sondern mit einem einfachen Tap auf den Play Button gestartet wird, sind wenig störanfällig und hier kann die Smartwatch tatsächlich brillieren. (Man gelangt zur entsprechenden “Card” durch Tap auf den Hintergrund des Startscreens und über das sich dann öffnende Menü).

Einen echten Mehrwert bietet die Smartwatch, wenn ihre eingeschränkte Funktionalität nicht als Nachteil, sondern als Vorteil betrachtet wird und der Kontext, in dem bestimmte Apps verwendet werden, immer mitbedacht wird. Klar ist es nett und bequem, Notifications auf die Smartwatch zu bekommen. Oder wenn es gelingt, die Routen-Navigation anzustoßen. Im Grunde genommen würde man dies aber lieber mit dem Handy tun, wenn man nicht gerade in der anderen Hand ein Getränk oder den Fahrradlenker hätte.
Wenn man nun Situationen betrachtet, in denen es nicht nur nicht bequem, sondern schlicht nicht möglich ist, das Smartphone bzw. beide Hände zu nutzen, also keine hinreichende Bedienung, sondern eine notwendige Bedingung für den Gebrauch vorliegt, und wenn die Umgebungsfaktoren stimmen, wird es spannend. Insbesondere, wenn man die umfänglichen Sensorfunktionalitäten der Wear Devices mit einrechnet. Was ist zum Beispiel mit einem automatischen Telefonnotruf, der sich aus unregelmäßigem Puls und fehlender Bewegung ergibt? Oder der Bezahlung im Lieblingsgeschäft per Fingerabdruck-Sensor? Eine Zeiterfassungs-App, die merkt, wann man das Büro, die Baustelle, die Klinik usw. betritt und automatisch fragt, auf welches Projekt zum Beispiel gebucht werden soll? Wenn hier eng mit Kunden und Nutzern zusammengearbeitet wird, dann kann eine Smartwatch mehr als ein Gadget sein. Eine interessanter Versuch in diese Richtung ist zum Beispiel FitBit: Ein Wearable, das den Schlaf überwacht, um Prognosen des Auftretens von Schüben bei schizophrenen Patienten vorauszusagen (http://www.wired.co.uk/news/archive/2015-05/14/schizophrenia-relapse-alert-system-fitbit).

Ein Rezept für gute Smartwatch-Anwendungen gibt es nicht. Aber wir wissen, wo wir einkaufen müssen: Beim Nutzer, beim Kontext, in der Einfachheit und beim technologischen Potential, das in den (Sensor-)Daten steckt. Bis dahin können wir “Deadly Spikes” spielen ;)

Solltet Ihr mehr über das Thema Smartwatch Entwicklung wissen wollen, schaut einfach mal vorbei oder schreibt uns!

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halil@insfx.com (Maja Bubel) Blog Tue, 09 Jun 2015 11:59:26 +0200
Wir sind auf der Web Experience Arena @ CeBIT https://www.inserteffect.com/blog/wir-sind-auf-der-web-experience-arena-cebit https://www.inserteffect.com/blog/wir-sind-auf-der-web-experience-arena-cebit

5 Jahre ist her, dass wir das letzte mal auf der CeBIT eine Session gehalten haben. Damals hieß das Veranstaltungsformat noch WebCiety. Halil und Nina hielten damals eine Session zum Thema "Live Usability Test der mobilen Webseite der Deutschen Bahn".

cebit 2015

2015 heißt die Konferenz Web Experience Arena. Am kommenden Freitag, den 20.3. werden Benno und Nina wieder vor Ort sein und eine Session mit dem Thema "Vom Schreibtisch in die Hosentasche ans Handgelenk - Ein Reisebericht über die Besteigung des Mobile-First-Gipfels mit Tipps zum Bepacken des Smartwatch-Content-Rucksacks." halten. Wir nehmen außerdem am Expert-Panel: Mobile First & die Implikationen für die Digital-Strategie teil. Wer uns treffen will, die Session findet am Freitag von 11:20 - 12:00 Uhr statt.

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halil@insfx.com (Nina Wieland) Blog Tue, 17 Mar 2015 15:13:03 +0100
Linksammlung rund ums Thema Web, Web-Design etc. https://www.inserteffect.com/blog/linksammlung-rund-ums-thema-web-web-design-etc https://www.inserteffect.com/blog/linksammlung-rund-ums-thema-web-web-design-etc

Unser Web-Team hat eine Liste mit Artikeln, Talks, Blogs, Newslettern und Büchern unter anderem zu den Themen Web-Entwicklung, Web Design, JavaScript und Performance zusammengestellt, die man lesen bzw. abonnieren sollte. Darunter sind auch einige ältere Sachen, die unserer Meinung nach ziemlich zeitlos sind und immer noch empfohlen werden können.

 

Artikel

Talks

  • One Web
    Plädoyer von Jeremy Keith, die Trennung von "Mobile Web" und "Desktop Web" aufzugeben und das Web als Ganzes zu begreifen.
  • Mobile First
    Luke Wroblewski fasst die wesentlichen Punkte seiner Idee von "Mobile First" kompakt und unterhaltsam zusammen.
  • Crockford on JavaScript
    Die ultimative Vortragsreihe über die Geschichte von JavaScript.

Bücher und E-Books

Blogs etc.

Blogs und Magazine, die einen Platz im RSS-Reader verdient haben:

Web-Entwicklung und Mobile

CSS

Newsletter

Hier werden wöchentlich interessante/wichtige/heiß diskutierte Links aus der Community gesammelt und per Newsletter versendet. Gibt's natürlich auch als Twitter-Feed.

Natürlich freuen wir uns über weitere Vorschläge, die wir gerne mit in diese Liste aufnehmen.

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halil@insfx.com (Ute Mündlein) Blog Fri, 06 Mar 2015 15:01:49 +0100
Kostenloses Adobe Illustrator-Script zum vereinfachten Export von Grafiken https://www.inserteffect.com/blog/kostenloses-adobe-illustrator-script-zum-vereinfachten-export-von-grafiken https://www.inserteffect.com/blog/kostenloses-adobe-illustrator-script-zum-vereinfachten-export-von-grafiken

Viele Designer kennen es: "Grafiken für die Entwicklung exportieren". Gerade für Android können da bis zu sechs verschiedene Auflösungen für ein Icon anfallen. Aber auch für iOS sind es mittlerweile drei Auflösungen, in denen man die Grafiken bereitstellen muss. Das Problem: Es ist eine mühselige Arbeit, die schnell viel Zeit beanspruchen kann.

Grafiken mit Hilfe bestehender Dienste exportieren

Über Scripte oder Webseiten gibt es bereits die Möglickeit, Grafiken in verschiedenen Auflösung herausrechnen zu lassen. Einen webbasierten Dienst bietet beispielweise der Generic Icon Generator. Man lädt eine SVG-Grafik hoch und kann sich ein ZIP-Archiv herunterladen, das die Grafiken in den verschiedenen Auflösungen enthält. Wir haben den Icon Generator getestet. Allerdings sind wir mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden. Bei den verschiedenen Endgrafiken treten unschöne Interpolationsfehler an den Rändern auf. Das zeigt sich vor allem bei Geräten mit hochauflösenden Displays. Dort kann es den Effekt haben, dass zum Beispiel Icons unscharf aussehen, obwohl sie in der richtigen Auflösung vorhanden sind. Ein weitere negativer Punkt ist das Fehlen einer Auflösung (xxxhdpi).

Beispielgrafik mit Interplationsfehler an den Rändern 

Für Photoshop gibt es ebenfalls verschiedene Wege, Grafiken zu exportieren. Entweder man arbeitet mit Slices oder seit Photoshop CC hat man auch die Möglichkeit, diese über die "Elemente extrahieren"-Funktion automatisch herauszurechnen. Das ist prima, wenn man Icons und Grafiken direkt in Photoshop erstellt. Allerdings ist unser Tool der Wahl Adobe Illustrator und deshalb stellte sich uns die Frage: Wie können wir effektiver Grafiken aus Illustrator exportieren?

Jetzt kommt Magic ins Spiel: AI-Assets für Illustrator

Als Benny bei Katharine bei einem interdisziplinären Projekt zusammen saßen, kamen sie zum Schluss "Das muss doch einfacher geh'n". Bis dato hatten wir den Workaround Illustrator - Photoshop - Illustrator .... Generell ein umständlicher Workflow. Und wie gesagt, brauchen wir eine Lösung, die ein qualitativ hochwertiges Ergebnis liefert.

Beispielgrafik ohne Interpolationsfehler

 

Benny tauschte sich daraufhin mit Roli aus und implementierte kurzer Hand ein Skript für Illustrator. Es gab ein paar Praxistests bei uns im User-Experience-Design-Team mit anschließender Feedbackschleife. Die Zitate von Katharine und Roman sprechen Bände:

Das Illustrator Skript ist wirklich der HAMMER, da es einem die lästige Arbeit abnimmt, Grafiken in allen Auflösungen manuell abzuspeichern: Einfach Speicherort auswählen, Dateinamen eingeben und schon purzeln die Grafiken in den gewünschten Formaten raus. (Katharine)

 Manchmal können ein paar Zeilen Code viel Arbeit ersparen! (Roman)

Deshalb wollen wir es euch nicht vorenthalten. Auf GitHub https://github.com/inserteffect/ai-assets steht es zum Download bereit, inklusive Bedienungsanleitung.

 

Viel Spaß damit!

Nina

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halil@insfx.com (Nina Wieland) Blog Wed, 11 Feb 2015 15:58:14 +0100
Icondesign - Icon ist nicht gleich Icon https://www.inserteffect.com/blog/icon-ist-nicht-gleich-icon https://www.inserteffect.com/blog/icon-ist-nicht-gleich-icon

Gleich mal zu Beginn des Posts eine Frage: Für was könnten folgende vier Icons stehen?

icons 

Und im Kontext der mobilen Webseite des Videoportals Vimeo, der Gmail-App und der Fotoalbum-App?

Icons im App-Kontext

Bei Vimeo steht das Herz-Icon für “Like” und das Papierflieger-Icon für “Share”. In der Gmail-App hingegen wird das Papierfliger-Icon für “Senden” verwendet. Die Fotoalbum-App benutzt das ShareThis-Icon und ein Stern für Favoriten. Nicht selten sieht man allerdings das Herz auch als Symbol für Favoriten. Welches Icon soll man nun für welchen Begriff verwenden?

Gehen wir nochmal einen Schritt zurück. Ein Icon soll laut Definition “eine Information durch vereinfachte grafische Darstellung vermitteln”. Ein Herz, ein Papierflieger, ein Stern sind eine einfache Darstellung. Beim ShareThis-Icon ist es schon etwas schwieriger zu beschreiben, was es ausdrücken soll. Allerdings stellt man fest, dass die Icons, trotz anscheinend einfacher Darstellung, häufig unterschiedlich verwendet werden. Wie schafft man es nun, für den Nutzer Icons zu gestalten, die die Benutzbarkeit einer Anwendung unterstützen?

Tipps aus der Praxis

In einem vergangenen Projekt hatten wir die Aufgabe die Dashboard-Icons der bauen.de Android-App neu zu gestalten. Es galt jeweils ein Icon für folgende Begriffe zu gestalten:

  • Grundstücke

Funktion: Grundstücke suchen

  • Typenhäuser

Funktion: Typenhäuser suchen

  • Merkzettel

Funktion: Merkzettel anzeigen

  • Ratgeber

Funktion: Ratgeber für Hausbau, Ausbau & Renovierung, Neue Energien & Umwelt, … anzeigen

  • Musterhäuser

Funktion: Musterhäuser in einer Kartenansicht anzeigen

  • Hauskataloge

Funktion: Hauskataloge anzeigen

  • Prospekte

Funktion: Prospekte anzeigen

Hinzu kam, dass die alten Icons durch die neuen ersetzt werden sollen. Das heißt, es gibt Nutzer, die die Iconsprache bereits gelernt hatten.

Schritt 1 - Freie Recherche

In einer ersten Phase haben wir erstmal gängige Muster für Icons recherchiert. Also Haus, Lupe, Karten, usw. Ziel war es, für den Nutzer bekannte Icons zu finden. Außerdem gemeinsam mit dem Kunden entschieden, welchen Style die Icons haben sollen. Das heißt, sind die Icons zum Beispiel monochrom oder mehrfarbig, 2D oder 3D. Gepaart wurde diese Phase mit den Google-Vorgaben zu Icondesign. Entscheidend war noch, dass die Icons auf dem Dashboard nicht selbsterklärend sein müssen, da dieses aus Icon und Text besteht.

Schritt 2 - Scribblen

Nach der Recherchephase entschieden wir uns für mehrfarbige Icons in 2D. Die Icons sollten sowohl aus einer Aktion und der dazugehörigen Information bestehen. Wir suchten also Icons zum Beispiel für “Grundstück” und “suchen”. In einer gemeinsamen Scribble-Session entstanden dann erste Entwürfe. In der Phase war uns wichtig, dass wir erstmal nur die Iconsprache und nicht das Design diskutieren. Für die Trennung sprach, dass es oft schwierig ist, den Fokus auf die Iconsprache zu legen, sobald die Gestaltung mit ins Spiel kommt.

scribble icons

Schritt 3 - Iconsprache verfeinern

Die Entwürfe dienten als sehr gute Grundlage, um Nutzer- und Kundenfeedback einfließen zu lassen. Das heißt, wir haben diese unseren Kolleginnen und Kollegen gezeigt und gefragt, was sie darunter verstehen. Nachdem wir dieses Feedback eingearbeitet hatten, gingen die Entwürfe an den Kunden. Dieser gab nochmals Feedback aus Kundensicht:

Es ist gut, dass das Icon unförmig ist und nicht mehr wie ein DIN A4 Papier aussieht. Allerdings hat das Icon für uns zu sehr Ähnlichkeit zu einem Haus- oder Wohnungsgrundriss.

Wir würden uns wünschen, wenn das abgebildete Grundstück im Verhältnis zu weiteren Grundstücks-Parzellen stehen würde, eventuell sogar mit kleinen Details wie eingezeichneten Wegen und Bäumen etc

 

Das „i“ in dem Buchrücken ist ohne die dazu gelieferte Erklärung leider nicht bei jedem gleich ersichtlich gewesen. Eventuell wäre es besser, wenn man das „i“ als extra Icon darüberlegt (wie bei der Lupe). Alternative zum „i“ wäre z.B. auch das „?“.

Dieses nahmen wir auf und setzen es direkt beim Reinzeichnen in Illustrator um.

Schritt 4 - Reinzeichnen

Illustrator ist unser Tool der Wahl, wenn es um Icons geht. Im mobilen Umfeld benötigt man Grafiken für die verschiedenen Auflösungen. Bei iOS ist das eine einfache, doppelte und seit dem iPhone 6 Plus auch eine dreifache Auflösung. Für Android stellt man Grafiken in mdpi, hdpi, xhdpi und xxhdpi bereit. Deshalb haben wir diese als Vektorgrafik angelegt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Icon-Status, also das Touch-Feedback. Tappt der Nutzer mit dem Finger auf das Display, kann man ihm eine Rückmeldung geben, dass er ein Element ausgewählt hat. Dies erfolgt durch das Anzeigen einer anderen Grafik. 

Touch Feedback

Fazit

Das passende Icon zu finden, ist nicht immer einfach. Vor allem, wenn das Icon selbsterklärend sein muss. Bei Apps und Webseiten für mobile Endgeräte haben Icons den Vorteil, dass man durch deren Verwendung Platz sparen kann. Wichtig ist für uns, dass man zwischen Scribble und Design trennt, um die jeweils richtigen Fragen, wie "Erkennt der Nutzer den Unterschied zwischen Musterhaus-Suche und Grundstück-Suche?" oder "Passen die Icons in die Corporate Identity des Kundes?" beantwortet zu bekommen. Für uns war die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Kunden sehr hilfreich, um zum einen an dessen Wissen über die Zielgruppe und zum anderen an den Funktionen hinter den Icons teilzuhaben.

Zum Abschluss noch ein Vorher-Nachher Vergleich des bauen.de Dashboards.

Nina

Vorher-Nachher-Vergleich

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halil@insfx.com (Nina Wieland) Blog Mon, 09 Feb 2015 16:01:46 +0100
Bei Kaiserwetter gemeinsam Schnee, Sonne und Hüttenzauber genießen https://www.inserteffect.com/blog/bei-kaiserwetter-gemeinsam-schnee-sonne-und-huettenzauber-geniessen https://www.inserteffect.com/blog/bei-kaiserwetter-gemeinsam-schnee-sonne-und-huettenzauber-geniessen

Nachdem wir in den vergangenen zwei Jahren die alljährliche insertEFFECT Winterausfahrt ins Zillertal gemacht haben, stand dieses Jahr Obertauern als Ziel an.

Gruppenfoto

Gruppenfoto in unserem Hüttendorf in St. Michael. 

 

Bei wunderbarem Kaiserwetter haben wir zusammen ein tolles Winterwochenende verbracht. Obertauern ist ein 1A Wintersportgebiet, in dem man nicht nur Ski und Snowboard fahren kann, sondern auch Rodeln oder die Therme besuchen. Hier ein paar Impressionen von und abseits der Piste.

Abfahrt ersterTag

Die insfx-Snowboard-Gang.

GruppeRodeln

Ein Teil der Gruppe, die auch ohne Skier und Snowboard eine Menge Spaß hatte.

Abfahrt

Zwischenstopp auf der Obertauern-Route, die wir am Sonntag gefahren sind.

Chalets StMartin

Unser Hüttendorf - St. Martin Chalets.

Ausblick1 

Freitagabend Sonne. 

Huettenzauber

Mittagspause in der Sonne genießen.

PerfektePisten

Tolle Pistenverhältnisse!

Rodeln   Skilift

Ski und Rodel gut.

WinterWonderland

WinterWonderland2

 

Außerdem gab's wieder einen Après-Ski Hit ;-)

Nina

 

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halil@insfx.com (Nina Wieland) Blog Fri, 23 Jan 2015 00:00:00 +0100
Wissensaustausch bei insertEFFECT https://www.inserteffect.com/blog/wissensaustausch-bei-inserteffect https://www.inserteffect.com/blog/wissensaustausch-bei-inserteffect

Auf einem Vortrag bei der MuC wurde eine Befragung unter UX/Usability-Professionals zitiert, wonach 87 Prozent der Befragten den "Austausch mit Kollegen" als wichtige Quelle zum Wissenserwerb angaben. Bei uns spielt der Wissensaustausch, auch interdisziplinär, ebenfalls eine sehr wichtige Rolle. Das Themenspektrum ist groß, für die nächsten Wochen stehen beispielsweise SEO oder Git-Advanced an.

Meist ist es so, dass jemand aus dem Team, der sich in den Tagen/Wochen zuvor mit einem Thema intensiver befasst hat, einen Wissensaustausch anbietet. Sandor ist zum Beispiel deutlich tiefer in der Welt der Suchmaschinenoptimierung als die meisten anderen aus dem Team. Deshalb bot er nun an, allen Interessierten einen Einblick in die SEO-Atmosphäre zu geben.
Gelegentlich kommt auch zu einer Thematik eine Ansammlung an Fragen auf. Dies ist in der letzten Zeit bei einem unserer Lieblingsthemen Git so gewesen. Über einen längeren Zeitraum haben wir in einem Spreadsheet Ungewissheiten im Umgang mit der Software zusammengetragen. Martin kümmert sich nun darum, diese in einer Session zu beantworten. Dadurch werden hoffentlich alle sicherer im Umgang mit Git und einer sauberen Versionierung steht nichts mehr im Weg.

Es gibt keine starren Regeln, wer welches Thema anbieten darf. Vielmehr ist der einzige Grundsatz: Wissen zu teilen.

Nachfolgend eine kleine Übersicht mit den Themen der letzten Zeit:

  • Android-Assets
  • Build-Prozess nativer Apps mit Jenkins
  • Datensicherheitsgrundlagen: Verschlüsselung
  • How to meeting
  • Photoshop CC 2014
  • Take-Aways von "beyond tellerrand", "border:none", "Mensch und Computer" u. a. Konferenzen
  • UI-Elemente iOS & Android
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halil@insfx.com (Christoph Benker) Blog Tue, 16 Dec 2014 00:00:00 +0100
Impressionen von der dritten MobileFirst! Night https://www.inserteffect.com/blog/impressionen-von-der-dritten-mobilefirst-night https://www.inserteffect.com/blog/impressionen-von-der-dritten-mobilefirst-night

Am 16.10.2014 fand die dritte MobileFirst! Night statt. Mit 160 Teilnehmern ein neuer Rekord. Einen ausführlichen Bericht haben wir bereits unter dem Titel "Keep calm and don't believe the Hype" hier im Blog veröffentlicht. Hier einige Impressionen und Eindrücke der Teilnehmer.

Thema der diesjährigen MobileFirst! Night war Future Buzzwords. Nach der Vorstellungsrunde und einer kurzen Einführung von Benno sprach Heike Scholz unter anderem über vergangene Trends und Hypes. Ein Fazit:

Fragt sich, welche Technik-Trends, die heute aufkommen, haben dann das Potential, unser Leben von Morgen zu bestimmen?

Noch nicht ganz so klein wie ein Handy war das Tesla-Elektroauto, das vor dem Kinoeingang parkte. Es kam trotzdem gut an.

Individuum vs. Digividuum

Bei Jonny Götzes Vortrag waren auch die Zuschauer gefordert.

Teilnehmer bei Jonny Götzes Vortrag Mobile First! Night 2014

Foto: Markus Wolf auf www.nuernberg-und-so.de

Zum Beispiel, indem alle gemeinsam die Begriffe laut vorlasen. Hühnerleber, Entenleber, Gänseleber ... Hinster_bender.

Kopfkino ...

Kopfkino

Foto: greenlinephoto.com

.. die Zuschauer schliefen nicht, sondern hatten die Aufgabe, die Augen zu schließen und selbst einen Film zu drehen.

In den Pausen sorgte Bastus Trump für die passende Musik, stilecht auf dem iPad. 

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Foto: Sugar Ray Banister auf Flickr

Stummfilm-Atmosphäre

Leider lief nicht alles rund, die Teilnehmer nahmen es mit Humor.

 Weitere Impressionen

Future BuzzwordsInnenansicht Tesla insfxies auf der m1n Teilnehmer im Foyer

Foto: Sugar Ray Banister auf Flickr

 

Fazit: 

Die MobileFirst! Night fand im Rahmen der Nürnberg Web Week statt. Auch dort ziehen die Organisatoren ein überaus positives Feedback: 2.700 Teilnehmer waren auf den insgesamt 36 Veranstaltungen. Großes Kino! 

Mehr Bilder gibt es auf der MobileFirst!Night- Facebook-Seite oder bei Sugar Ray Banister.

Hier gibt es weitere Berichte: 

"Mit Buzzwords von 0 auf 100 in 3,4 Sekunden" von NÜRNBERG und so

"Nürnberg beschäftigt sich mit mobilen Trends" auf dem ERGO Direkt-Blog

"Keep calm and don't believe the Hype - MobileFirst! Night 2014 - Recap" - unser eigener Rückblick.

 

Vielen Dank an alle Teilnehmer, dass ihr da wart. Es hat viel Spaß gemacht!

 

 

Mit Buzzwords von 0 auf 100 in 3,4 Sekunden

Mehr dazu: http://www.nuernberg-und-so.de/blog/dritte-mobile-first-night-2014

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halil@insfx.com (Ute Mündlein) Blog Fri, 31 Oct 2014 00:00:00 +0100
Ich kaufe eine Bildergalerie, einen Login und ein Autovervollständigen. https://www.inserteffect.com/blog/ich-kaufe-eine-bildergalerie-einen-login-und-ein-autovervollstaendigen https://www.inserteffect.com/blog/ich-kaufe-eine-bildergalerie-einen-login-und-ein-autovervollstaendigen

Wer kennt es noch? Das Glücksrad? Lief früher auf Sat 1. Die Kandidaten haben das Glücksrad mit verschiedenen Geldsummen gedreht und konnten dann einen Konsonanten wählen. Abhängig davon, ob dieser in dem gesuchten Begriff vorkam, wurde dann die Geldsumme auf ihrem Konto gutgeschrieben. Vokale wurden meist mit "Ich kaufe ein E" gekauft. Wer das Rästel lösen konnte, konnte danach shoppen gehen.

 

Weshalb schafft es jetzt das Glücksrad auf unser Blog? Wir haben vor einiger Zeit die Buy-A-Feature-Methode erfolgreich in einem Kunden-Workshop durchgeführt. Vom Prinzip her ähnlich, allerdings kann man sich keine Waschmaschinen oder Staubsauger kaufen, sondern Features.

Um was geht's?

Die Buy-A-Feature-Methode hat das Ziel, Features zu priorisieren. Außerdem soll sie sichtbar machen, bei welchen Features es sich um "Monsterfeatures" aus Auftraggeber-, Entwicklung- oder Usabilitysicht handelt. Ein "Monsterfeature" kann für hohen Umsatz sorgen oder die Benutzbarkeit des Produkts erhöhen. Gleichzeitig kann es in der Umsetzung sehr aufwändig und somit teuer sein.

Wie funktioniert das?

Bei uns kam die Buy-A-Feature-Methode in einem Workshop mit FEGA & Schmitt zum Einsatz. Dieser fand nach einem ersten Kennenlernen statt und hatte unter anderem das Ziel, den Funktionsumfang der iOS- und Android-Apps festzulegen und zu priorisieren, da der Zeitplan eng war. Teilgenommen haben Stefanie Wegmann von FEGA & Schmitt, Caro aus dem Vertrieb, Roli und Martin stellvertretend für die Entwicklung und ich, verantwortlich für Usability, Konzept und Design. Zunächst erklärte Caro, die Moderatorin, die Spielregeln:

- Die Featureliste wird auf den Tisch gelegt und ggf. noch erweitert / erklärt.
- Jede/r bekommt Geld, mit dem Features gekauft werden.
- Es gibt keine Währung.
- Der Preis kann auf Geschäftswert / Entwicklungsaufwand / Nutzerwert etc. basieren.
- Jede/r hat 10 Minuten Zeit, die Features zu kaufen.
- Nach den 10 Minuten erklärt jede/r, weshalb und warum er/sie das Feature für den genannten Betrag kaufen würde.

Danach begann Stefanie, die Kundin, Features zu kaufen. Sie hatte dafür folgende Scheine zur Verfügung:

- 6 x Schein 1

- 3 x Schein 5

- 3 x Schein 10

- 2 x Schein 50

- 1 x Schein 500

Bei der Auswahl der Scheine haben wir darauf geachtet, dass man sich auf alle Fälle entscheiden muss, welches Feature man gerne hätte. Während des Verteilens hat sie bereits erklärt, warum sie sich für bzw. gegen ein Feature entschieden hat.

Den gleichen Durchlauf haben dann Roli und Martin gemacht, da es wichtig ist, Team-Mitglieder zu Wort kommenzulassen. Während sie ihre Scheine verteilt haben, konnten sie bereits kurz anschneiden, weshalb zum Beispiel der "Barcodescanner" oder "Filiale in der Nähe anzeigen" teuer ist, dagegen "Warenkorb speichern" eher günstig.

Last, but not least habe ich dann noch die Features aus Usability-Sicht gekauft. Den Barcodescanner habe ich mit dem 500-Schein gekauft, weil bekanntermaßen Texteingabe auf mobilen Endgeräten Zeit rauben kann und oft auch frustrierend ist.

Stefanies Fazit

"Es war eine spannende neue Erfahrung und besonders hilfreich, da man direkt vor Augen hatte wie unterschiedlich die Features von den verschiedenen Bereichen bewertet werden. Besonders wertvoll waren dabei auch die Erläuterung zu den Gründen für die Bewertung."

Unser Fazit

Erstmal Danke an Stefanie, dass sie bereit war, diese spielerische Methode zusammen mit uns durchzuführen.

Unser Eindruck von der Buy-A-Feature-Methode war sehr positiv. Mit einfachen Mitteln kann man den Kunden dazu anregen, sich Gedanken zu "Was will ich auf jeden Fall in der App haben" zu machen . Aber auch das Entwickler-Feedback ist sehr wertvoll, damit der Kunde versteht, weshalb die Umsetzung eines Features entsprechend teuer sein kann. Um letztendlich den Kreis zu schließen und auch die Nutzersicht zu berücksichtigen, sollte immer auch ein Usability-Experte an dem Workshop teilnehmen. Es ist auch möglich, das Ganze auszuweiten und mit realen Nutzern die Buy-A-Feature-Methode anzuwenden.

Zum Schluss muss ich einfach auch noch sagen, dass so ein Workshop mit spielerischen Elementen Spaß macht!

Übrigens die Apps sind mitterweile umgesetzt und in den jeweiligen Stores zu finden:

Link zur Android-App im Google Play Store: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.fega.shop

Link zur iOS-App in Apples App Store: https://itunes.apple.com/de/app/fega-schmitt/id915746911?mt=8

Noch eine kleine Anmerkung dazu: Zielgruppe der App sind bereits registrierte Fega-&-Schmitt-Kunden/Händler.

Nina

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halil@insfx.com (Nina Wieland) Blog Thu, 23 Oct 2014 00:00:00 +0200
Keep calm and don't believe the Hype - MobileFirst! Night 2014 - Recap https://www.inserteffect.com/blog/keep-calm-and-dont-believe-the-hype-mobilefirst-night-2014 https://www.inserteffect.com/blog/keep-calm-and-dont-believe-the-hype-mobilefirst-night-2014 Keep calm and don't believe the Hype - MobileFirst! Night 2014 - Recap

Keep calm and don't believe the Hype - das war die MobileFirst! Night 2014

Bereits zum dritten Mal luden wir Mobilisten, Unternehmer, Kreative und alle anderen Interessierten zur MobileFirst! night im Rahmen der #nueww (Nürnberg Web Week) ein. Die Vorträge zum Thema „Future Buzzwords“, das entspannte Networken im lockeren Rahmen, stilechtes Popcorn, fränkisches Bier, leckere Pizza sowie ein mehr als optisch ansprechendes Tesla-Elektroauto vor dem Eingang lockten rund 160 Gäste in die altehrwürdigen Hallen des Rio-Palast Kinos. 

 

Google Glass auf der Nase unserer Kinder

Zur Begrüßung stimmte Benno mit einem kurzen Vortrag ein, dessen Anfang eine Begrüßungsrunde der größeren Art bildete. Nach dem Motto „Name. Firma. Schlagwort.“ stellte sich jeder Teilnehmer kurz vor, was zur Erheiterung aller Anwesenden auch zu solch interessanten Äußerungen wie „Single.“ und "Presseschlampe." führte. Anschließend wurde das Thema „Buzzwords“ wortwörtlich familiär eröffnet - mit Bildern und Videos von Bennos Familie.

Benno Bartels bei der Begrüßung zur MobileFirst! Night 2014

Die kindlich erfrischenden ersten Gehversuche seiner Tochter mit Google Glas zeigten nicht nur die noch vorhandenen Schwierigkeiten in der Bedienung dieses Trendprodukts auf, sie zauberten auch ein Lächeln in jedes Gesicht. Die Zukunft wird zeigen, inwieweit das Buzzword „Google Glas“ den Alltag, die Gesellschaft und das Business tatsächlich verändern wird.

Heike Scholz: Dont believe the Hype!

In mystisch klingende Gefilde wie „Das Tal der Enttäuschung“ oder „Das Plateau der Produktivität“ entführte der Vortrag von Heike Scholz, deren 20-jährige Berufserfahrung als Techbloggerin sie zur idealen Reiseführerin durch die Welt der Buzzwords machen. Unter dem Titel „Don’t believe the Hype“ traf man auf bereits angekündigte Buzzwords wie Google Glas ebenso wie auf QR-Codes, Augmented Reality und Wearables.

Heike Scholz auf der MobileFirst! Night-Bühne

Heike zeigte den feinen, aber oft entscheidenden Unterschied zwischen Trend und Hype, zwischen Medienresonanz und Nutzerakzeptanz. Und somit schlussendlich auch zwischen Produktidee und realem Business Value. Kernelement einer erfolgreichen Strategie ist neben der technischen Innovation stets auch das Wissen um die Wünsche, Ängste und Erwartungen seiner Nutzergruppen.

Risikoabschätzungen und Analysen können Unternehmen hier oft erfolgreich davor bewahren, zu viel Zeit in die falsche Richtung zu lenken und Hypes zu vergolden, die nach kürzester Zeit auf dem metaphorischen Dachboden verstauben.

Tesla Elektroauto

Tesla Elektroauto auf der MobileFirst! Night 2014
 
Um einen früheren Hype, der aber immer mehr zu einem Trend wird, handelte der nächste Vortrag. Der Elektroautomobilhersteller Tesla Motors gab einen umfangreichen Einblick in die Firmenhistorie und hangelte sich anhand dieser immer weiter bis in die Gegenwart und Zukunft. Beeindruckende Statements über Elektroautos, in denen eine Horde von Wildpferden (mehr als 400!) schlummern sollen, ließen das Publikum aufhorchen. Der oben erwähnte Tesla-Sportwagen war ein echter Hingucker vor dem Kinoeingang. Anhand des Autos wurden Aussagen wie "Autopilot im Auto(!)", "Innovatives Touch Display" und 100-Kilometer Kosten von 2,50,- verdeutlicht.
 
 

Pizza und lokale Bierspezialitäten zur Pause

Pizza und lokale Bierspezialitäten zur Pause Bewirtung bei der MobileFirst! Night 2014
Umrahmt wurde das Ganze musikalisch von Bastus Trump, dessen sphärische Klangmalereien auf iPad-Basis den perfekten Background für Gespräche bildete. Nachdem sich unsere Gäste mit Pizza gestärkt hatten, stand der nächste Vortrag an.

 

Individuum - Digividuum von Jonny Götze

Johannes Götze von Götze Kommunikation sorgte mit seinem sehr fesselnden und unterhaltsamen Vortrag "Individuum - Digividuum" für viel Spaß und Gänsehauteffekte beim Publikum. Er gestaltete seinen Vortrag sehr lebendig und setzte auf viel Interaktion mit dem Publikum.
 
Johnny Götze auf der Bühne
 
So bat er z. B. drei Freiwillige auf die Bühne und verdeutlichte, wie schwer es für uns ist, unsere beiden Gehirnhälften parallel zu nutzen. Es ist schwer, Jonnys Vortrag in Schrift festzuhalten, da er sehr viele Momente in seinem Vortrag inszinierte, die sich dem Zuhörer einprägen und einen bleibenden Eindruck hinterließen.
 
Wer mehr über "Dinge wie ein kleines Ups" wissen möchte oder für wen Stevie Wonder "Happy Birthday" gesungen hat und warum es für uns so schwer ist, fünf verschiedene Wörter nacheinander zu lesen, dem können wir ein Seminar bei Jonny nur ans Herz legen!
 

Podiumsdiskussion

Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Podiumsdiskussion zum Thema "Große Chance oder eine weitere Gefahr für bewährte Geschäftsmodelle? Wie Unternehmen mit Buzzwords und Techniktrends umgehen".
 
Podiumsdiskussion - Wie mit Buzzwords und Techniktrends umgehen?
 
Moderiert von Florian Bailey (Geschäftsführer User Centered Strategy GmbH) diskutierten Heike Scholz, Alexander Wild (Projektleitung Mobile Lab, ERGO Direkt), Michael Nique (Vorstand, Fab Lab Nürnberg), Georg Held (Product Manager miCoach, adidas) und Benno Bartels (Geschäftsführer insertEFFECT GmbH) über Unsicherheiten von Unternehmen bei neuen Trends und darüber, dass Unsicherheit aber auch oft die Vorstufe der Veränderung und des Umbruchs ist. 

Die Diskussion der Anwesenden verdeutlichte, wie wichtig es in unserer heutigen schnellebigen Zeit ist, auf gesellschaftliche Trends zu achten und den Austausch mit anderen, vor allem auch branchenfremden Unternehmen zu suchen. 

Fazit des Panels: der Nutzer wird immer mehr in den Fokus der Unternehmen rücken und bei neuen Technologien ist es wichtig, einen Fuß vor den anderen zu setzen.

Abschluss der MobileFirst! Night 2014

Das Recap der Veranstaltung von ERGO mit dem Titel "Nürnberg beschäftigt sich mit mobilen Trends" findet ihr hier.

Wir fanden die m1n gelungen, sagen allen DANKE, die dabei waren und freuen uns schon jetzt auf die nächste. Hoffentlich wieder mit euch zusammen!

Für Anregungen und Lob, aber auch Kritik meldet euch einfach bei uns!

Weitere Bilder findet ihr auf der Facebook-Seite zur Veranstaltung:
https://www.facebook.com/mobilefirstnight

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halil@insfx.com (Sandor Senne) Blog Fri, 17 Oct 2014 10:15:28 +0200